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PKV für Selbstständige: Beitrag sparen ist gut – Existenz absichern ist besser

PKV Vergleich für Selbstständige: Krankentagegeld richtig wählen, Kosten planbar machen, Leistungen sauber prüfen. Mit Tabellen, Checklisten und kostenlosem Rechner.

Selbstständige wählen PKV oft aus zwei Gründen: mehr Gestaltungsfreiheit und eine Absicherung, die nicht am Einkommen hängt. Gleichzeitig ist das Risiko anders verteilt als bei Angestellten: Ohne Lohnfortzahlung kann eine längere Krankheit sofort finanziell spürbar werden.

Darum ist der wichtigste Baustein für Selbstständige häufig nicht das Krankenhauszimmer, sondern ein sauber gewähltes Krankentagegeld. Es sorgt dafür, dass Miete, Kredite und laufende Kosten auch dann bezahlt werden können, wenn Sie vorübergehend nicht arbeiten können.

Diese Seite zeigt Ihnen eine klare Logik, wie Sie Tagegeld, Selbstbeteiligung und Leistungsniveau so kombinieren, dass die PKV dauerhaft tragfähig bleibt.

Schnell zum Vergleich: Rechner öffnen und danach die Ergebnisse anhand der Checklisten auf dieser Seite prüfen.
Zur Leistungs-Checkliste: Wenn Sie Details zu Bereichen wie Zahn, Hilfsmittel oder Psychotherapie suchen, starten Sie bei Tarife & Leistungen.

Krankentagegeld: So leiten Sie Höhe und Beginn logisch ab

Tagegeld ist der Unterschied zwischen „krank“ und „in Ruhe gesund werden“. Planen Sie es realistisch.

Starten Sie mit Ihrem monatlichen Bedarf: Fixkosten (Miete, Kredit, Versicherungen), variable Kosten (Lebenshaltung), Rücklagen und betriebliche Verpflichtungen. Daraus leiten Sie ein Ziel‑Netto ab, das im Krankheitsfall abgesichert sein sollte.

Wählen Sie den Beginn des Tagegeldes so, dass er zu Ihren Rücklagen passt. Wenn Sie nur wenige Wochen Rücklagen haben, sollte das Tagegeld früher starten. Wenn Sie solide Reserven haben, kann ein späterer Beginn den Beitrag senken.

Wichtig ist auch die Dynamik: Ein Tagegeld, das heute passt, kann in fünf Jahren zu niedrig sein, wenn Lebenshaltungskosten steigen. Prüfen Sie deshalb, ob Anpassungen möglich sind.

Praxisregel: Lieber ein Tagegeld, das Ihr realistisches Minimum abdeckt, als ein Beitrag, den Sie in schwachen Monaten nicht tragen. Stabilität schlägt Perfektion.

Tagegeld-Plan in 5 Minuten: Schnellübersicht als Tabelle

Nutzen Sie die Tabelle vor dem Vergleichsrechner, damit die Ergebnisse wirklich passen.

SchrittFrageWas Sie notierenErgebnis
1Welche Fixkosten laufen monatlich weiter?Miete/Kredit, Versicherungen, Leasing, Abos.Monatliches Mindestbudget.
2Welche variablen Kosten sind unvermeidbar?Lebenshaltung, Mobilität, Familie.Realistische Untergrenze.
3Welche Rücklagen stehen kurzfristig zur Verfügung?Liquidität, Notgroschen.Karenzzeit ableiten.
4Welche betriebliche Verpflichtung besteht?Mindestkosten, Outsourcing, Tools.Tagegeldziel ergänzen.

Selbstbehalt und Beitrag: Warum „maximal sparen“ selten optimal ist

Selbstständige brauchen planbare Kosten. Ein Tarif darf nicht bei jeder Rechnung schmerzen.

Ein hoher Selbstbehalt senkt den Beitrag, erhöht aber Ihre Jahreskosten in vielen Szenarien. Für Selbstständige kann das doppelt unangenehm sein: Sie tragen nicht nur Gesundheitskosten, sondern eventuell auch weniger Umsatz in einer schwächeren Phase.

Wählen Sie den Selbstbehalt so, dass er in einem durchschnittlichen Jahr nicht zum Stressfaktor wird. Wenn Sie Heilmittel nutzen oder regelmäßig Medikamente brauchen, sollten Sie besonders vorsichtig sein.

Ein stabiler Tarif ist einer, den Sie auch in einem schlechten Geschäftsmonat ruhig bezahlen. Die beste PKV ist die, die Sie nicht zum Umplanen zwingt.

Leistungsschwerpunkte für Selbstständige

Diese Punkte werden in der Praxis häufig relevant und sollten im PKV Vergleich bewusst geprüft werden.

  • Ambulant & Diagnostik: schnelle Abklärung und Zugang zu Spezialisten sind im Unternehmertum ein echter Vorteil.
  • Heilmittel: nach OPs oder bei Rücken/Nacken sind Physio‑Phasen häufig. Grenzen sollten realistisch sein.
  • Psychotherapie: Stress, Überlastung, Burnout – solide Regeln sind wichtig, nicht nur das Schlagwort.
  • Ausland: Geschäftsreisen und längere Aufenthalte brauchen klare Erstattung.
  • Stationär: sinnvoller Schutz, aber nicht zwingend maximaler Komfort. Regeln vor Extras.

Details zu den einzelnen Bereichen finden Sie in Tarife & Leistungen.

Vergleich starten: Tarife für Selbstständige filtern

Starten Sie mit Tagegeld und Ihrem gewünschten Leistungsniveau – danach feinjustieren.

Kostenlos vergleichen – passende PKV in wenigen Minuten

Sie sehen Ergebnisse ohne Umwege. Auf Wunsch können Sie danach eine persönliche Auswertung anfordern.

Vergleich starten
Der Rechner wird erst geladen, wenn Sie auf „Jetzt vergleichen“ klicken – für schnelle Ladezeiten.

Wenn Sie nach dem Vergleich eine Shortlist haben, prüfen Sie jeden Favoriten in der Reihenfolge: ambulant, Heilmittel, Psychotherapie, Hilfsmittel, Tagegeld. Stationäre Extras sind der letzte Schritt.

Wenn Sie zusätzlich einen Wechsel aus der GKV planen, lesen Sie Wechsel & Antrag.

Häufige Fragen

Kurze, praxisnahe Antworten – damit Sie schneller entscheiden können.

Warum ist Krankentagegeld für Selbstständige so wichtig?
Weil es ohne Arbeitgeberfortzahlung den Verdienstausfall abfedert. Ohne Tagegeld kann eine längere Krankheit schnell zu finanziellen Problemen führen.
Wie wähle ich den richtigen Startpunkt für das Tagegeld?
Leiten Sie ihn aus Ihren Rücklagen ab. Je geringer die Rücklagen, desto früher sollte das Tagegeld starten. Mit soliden Reserven kann ein späterer Beginn Beitrag sparen.
Sollte ich als Selbstständiger eher hohen oder niedrigen Selbstbehalt wählen?
Meist moderat. Ein zu hoher Selbstbehalt kann in schwachen Monaten zusätzlich belasten und führt in intensiven Gesundheitsjahren zu hohen Eigenkosten.
Welche Leistungsbereiche sind für Selbstständige besonders relevant?
Ambulant (Diagnostik), Heilmittel, Psychotherapie, Auslandsschutz und ein sauber abgestimmtes Krankentagegeld.
Wie verhindere ich, dass die PKV mich langfristig überfordert?
Wählen Sie ein tragfähiges Leistungsniveau, einen planbaren Selbstbehalt und ein realistisches Tagegeld. Vermeiden Sie reine Lockangebote und prüfen Sie Wechselmöglichkeiten innerhalb des Versicherers.